Dmitry Gladkov auf einem Broadwood von 1830
mit Dmitry Gladkov


Freitag, den 16. Mai 2014, 20 Uhr

Konzerte im Klaviersalon bonnpiano
c/o Cornelia Winter & Wolfgang Lempfrid
Johann-Link-Str. 22, 53225 Bonn (Beuel)
Wegbeschreibung

Programm

  • Muzio Clementi 1752-1832
    Sonate für Klavier fis-moll, op. 25,5 (1790)
    1. Allegro con espressione
    2. Lento e patetico
    3. Presto
  • Ludwig van Beethoven 1770-1827
    Bagatellen für Klavier, op. 33 (1802)
    1. Andante grazioso, quasi allegretto
    2. Scherzo allegro
    3. Allegretto
    4. Andante
    5. Allegro, ma non troppo
    6. Allegretto quasi Andante
    7. Presto
  • Jan Ladislav Dussek 1760-1812
    Sonate für Klavier f-moll, op. 77 („L’invocation“)
    Allegro moderato ma energico
    Tempo di minuetto con moto
    Adagio non troppo ma solenne
    Rondo. Allegro moderato
  • Felix Mendelssohn 1809-1847
    Lied ohne Worte E-Dur, op. 19,1
    Andante con moto
  • Felix Mendelssohn 1809-1847
    Lied ohne Worte fis-moll, op. 30,6
    Venezianisches Gondellied
    Allegretto tranquillo
  • Fanny Hensel geb. Mendelssohn 1805-1847
    Drei Stücke für Pianoforte
    c-moll
    Des-Dur
    a-moll (“Abschied von Rom”)

Dmitry Gladkov (Klavier)

wurde 1985 im Nordkaukasus (Russland) geboren. Mit fünf Jahren erhielt er seinen ersten Klavierunterricht, im Alter von fünfzehn Jahren gewann er den ersten Preis beim Internationalen Klavierwettbewerb in Athen. Es folgten weitere Auszeichnungen in Moskau, Deutschland und Italien.

2006 wechselte er vom Rachmaninov-Konservatorium in Rostov zur Musikhochschule Köln. Zu einem entscheidenden Wendepunkt in der künstlerischen Entwicklung kam es 2011, als Gladkov begann, sich mit historischen Tasteninstrumenten, speziell mit dem Hammerklavier, zu beschäftigen. Dies wiederum erweiterte sein pianistisches Spektrum auf die Barockmusik, vor allem auf C.P.E. Bach, Scarlatti und Soler.

Gladkov pflegt neben dem landläufigen klassisch-romantischen Repertoire (von Bach bis Rachmaninov) auch die nicht minder reizvollen Nischen der Klavierliteratur, so z.B. die Musik der Beethoven-Zeitgenossen Dussek und Clementi oder die Werke von Fanny Hensel (Mendelssohn) und Stephen Heller. Außerdem spielt er leidenschaftlich Jazz. Seit seinem 13. Lebensjahr komponiert und bearbeitet er viele Stücke selbst. Für dieses Jahr plant er seine zweite Solo CD auf dem historischen Pianoforte.

Bis auf weiteres sind keine neuen Konzerte geplant.